Schüler unterlagen unglücklich im Finale

Die Rangers-Schüler schafften es heuer mit tollem Einsatz ins Finale. Dabei standen sie den Carinthian Black Lions gegenüber, gegen die sie im Grunddurchgang bereits einmal gewannen, aber auch einmal vorloren. Am Finaltag unterlag man dann leider knapp mit 33-37. 

Aufgrund des schlechten Wetters musste das Spiel nach Wien in das Football-Zentrum in Simmering verlegt werden. Und bei kalten Temperaturen (wenige Grade über Null) und hoher Luftfeuchtigkeit (Boden war nass) musste die kleine, aber feine Rangers-Schülermannschaft gegen die zahlenmäßig überlegenen Kärntner bestehen. Und das gelang anfangs auch. Zwar gingen die Black Lions gleich beim ersten Spielzug in Führung. Die Antwort folgte aber prompt: Stefan Romanowski erzielte beim ersten Rangers-Spielzug ebenfalls einen Touchdown. In beiden Fällen scheiterte aber der Zusatzversuch, dass es einmal 6-6 stand.

Danach ging es so weiter: Touchdown Black Lions, Touchdown Rangers (Roman Simmel). Und duch einen erfolgreichen Lauf beim Zusatzversuch von Roman Simmel gingen die Rangers sogar mit 13-12 in Führung. Danach riss aber der Faden, und die Black Lions bekamen die Oberhand. So erlangten sie die Führung zurück und bauten sie bis zur Pause zu einem Punktestand von 30-13 für die Black Lions aus. 

In der Halbzeitpause leistete Head Coach Matthias Neumann ganze Arbeit, denn die Rangers starteten nach der Pause zu einer unglaublichen Aufholjagd. Durch Touchdowns von Roman Simmel und einem gefangenen Pass bei einem Zusatzversuch kam man auf 33 Punkten. Dem Gegner gelang in dieser Zeit nur ein Touchdown mit einem Lauf beim Zusatzversuch. Es stand also 2 Minuten vor Schluss 33-37 aus Sicht der Rangers und der Angriff der Black Lions versandend. Eine langer Pass wurde vom Lions-Receiver gefangen, der beim nachfolgenden Lauf fumbelte und der Ball von den Rangers erobert werden konnte. First Down Rangers? Leider Nein. Denn beim Catch passierte eine Defense Pass Interference, die den Black Lions den Ball wieder zurückgab. Die nachfolgende Versuchsserie der Black Lions konnte zwar wieder bravourüs gestoppt werden, aber dies kostete Zeit. Zuviel Zeit! Denn bei rund 40 Sekunden auf der Uhr mussten die Rangers ihre entscheidende Angriffsserie starten. Ein aussichtsreicher Pass auf Oskar Gahler, der zum sicheren Touchdown und Sieg geführt hätte, war leider hauchdünn überworfen. Deshalb mussten die Rangers durch ihren starken Laufangriff den Drive am Leben erhalten. Das kostete aber weiter kostbare Zeit. 10 Sekunden vor Schluss versuchte der Rangers-Ballträger die Seitenlinie zu erreichen und damit die Zeit anzuhalten. Leider stoppten die Black Lions ihn im Feld und die Zeit lief weiter. Die Time Outs waren bereits alle verbraucht, und so musste man zusehen, wie die Uhr auf Null herunterlief bevor man einen letzten Verzweiflungsspielzug starten konnte. Hätten die Rangers 30 Sekunden mehr gehabt, wäre der Sieg wahrscheinlich gewesen. So verlor man aber heldenhaft mit 33-37. 

Einziger wirklicher Wermutstropfen ist die Verletzung von Stefan Romanowski, der sich etwas schwerer am Knie verletzte (Verdacht auf Bänderriss). Auf diesem Wege wollen alle Rangers/Titans ihm alles Gute wünschen, und dass er bald wieder als Spieler auf das Football-Feld zurückkehren kann.