
History
Die Gründerzeit
Schon 1984 trugen zwei Waldviertler Footballteams, die "VIENNA SPIDERS" und die "BLACK DOGS" einen Waldviertler Football-Cup aus. Die jeweils neun Mann jedes Teams, später waren es sogar schon elf, besorgten sich Spielregeln und einen Football.
Der nächste Schritt war die Ausrüstung. Fantasiereich wurden einfache Motorradhelme mit selbstgeschweißten Gittern versehen, Plastikkübel zerschnitten, mit Teppichbelag ausgefüttert und in Schulterschützer und Oberschenkelschützer umgearbeitet. Dann brachte man in den umliegenden Ortschaften selbst entworfene Plakate an, wo und wann das Sensationsspiel stattfand.
Mit großem Interesse verfolgte die einheimische Bevölkerung das Geschehen um diese Exoten.Irgendwie drang diese Sensation bis in die Hauptstadt zu Thomas Aichmayr, dem Gründer des ersten Österreichischen Footballvereins, den "Vienna Ramblocks". Er kam zu jedem Match ins Waldviertel und brachte mit viel Geduld, vor und während dem Match, den Waldviertler Football Recken die hohe Kunst des "Schach am Rasen" näher. Sozusagen als Schiedsrichter und Headcoach beider Mannschaften. Außerdem machte er den beiden Mannschaften den Vorschlag, sich doch dem AFBÖ, das ist der Fachverband für American Football in Österreich, einzugliedern, um gegen andere Mannschaften spielen zu können.
Im Herbst 1986 trafen sich dann alle Spieler beider Mannschaften und gründeten bei einer Sitzung im Restaurant Naderer in Maissau die "BLUE RANGERS SCHWARZENAU". Die Vereinsgründer waren: Manfred Bauer (Kassier), Erni Kainz (Schriftführer), Karl Kainz (Vereinsmanager), Ernst Klimitsch (Präsident), und Herbert Zierl (Vizepräsident).
In ihrer ersten Spielsaison 1987 belegten die Blue RANGERS Schwarzenau hinter den damals unschlagbaren Klosterneuburg Mercenaries den zweiten Platz in der so genannten Aufbauliga, und waren daher berechtigt, in der zweiten Bundesliga anzutreten.
Der Aufstieg
1989 stieg man in die höchste Spielklasse auf, und erreichte sogar 1992 das Finale der österreichischen Meisterschaft (Austrian Bowl), das allerdings denkbar knapp gegen den Rekordmeister Graz Giants verloren ging. In den Jahren danach kämpfte man zwar tapfer in der höchsten Liga, jedoch scheiterte man immer wieder an oder in den Play Offs.
Der Umbruch
Ab 2000 litt unter den ständigen Umstellungen der Erfolg, sodass 2004 der Abstieg in die zweite Liga feststand. Dort musste man weitere Abgänge verzeichnen, wodurch auch weiterhin kein Erfolg beschienen war.
Der Neustart
Mit der Gründung der Spielgemeinschaft "LA Titans" - bestehend aus Rangers und den Baden Bruins - im Sommer 2006 begann ein Neustart. Zwar war man auch 2007 noch in der zweiten Liga erfolglos, jedoch war man nun eine Mannschaft, die nach langer Zeit wieder Potenzial zeigte, weiter vorne mitzuspielen. Durch die Niederlagen wurde allerdings noch ein weiterer Rückschritt in die dritte Liga erzwungen.
2008 konnte man aber schon wieder eine "winning season" verzeichnen, und verpasste den Aufstieg in einem packenden Finale. 2009 sollte aber dem Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse nichts mehr im Wege stehen.









